Hirse oder Haferflocken, was ist gesünder?

Hirse oder Haferflocken – kann das neue Superfood mit dem Allrounder mithalten? Hirse hat sich in den letzten Jahren von der Getreidesorte für arme Leute zu einer sehr beliebten Alternative entwickelt. Denn es passt zu süßen Gerichten genauso gut wie zu herzhaften Speisen. Doch wie sieht es mit dem Nährstoffgehalt von Hirse aus? Kann das alternative Getreide hier mit der ebenso beliebten und gesunden Haferflocke mithalten?

Was ist gesünder? Hirse oder Haferflocken?

Schon Oma schwor auf die gute alte Haferflocke. Hirse hingegen war bisher eher unbekannt, obwohl in ihr ebenso viele Nährstoffe stecken, wie in Haferflocken. Diese Nährstoffe wirken sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus und machen beide Getreidearten zu echten Superfoods.

Weiterer Pluspunkt: beide Getreidearten sind glutenarm bzw. glutenfrei und daher für Menschen mit Zöliakie geeignet. Daher sind beide auch gesünder als viele andere Getreidearten, mit ihren ganz eigenen Unterschieden, Vor- und Nachteilen, sowie Verwendungsmöglichkeiten.

FAZIT

Die Frage, ob Hirse oder Haferflocken gesünder sind, beantwortet also ein klares Unentschieden. Beides ist gesund.

Hirse oder Haferflocken gesuender (1)

Diese Unterschiede gibt es

Im Vergleich haben Haferflocken weniger Kalorien, weniger Eiweiß und auch weniger Kohlenhydrate. Der Fettgehalt liegt dafür etwas höher als bei Hirse. Auch im Geschmack unterscheiden sich die beiden Getreidesorten und werden unterschiedlich vertragen.

  Hirse        Haferflocken                     
Geeignet für
  • Frühstücksgerichte und Backzutat
  • Beilagen-Alternative und als Füllung
  • Basis von Porridge, Müsli oder Overnight Oats
  • Beliebte Backzutat die gesünder ist als andere Getreidesorten.
  • Bestandteil einer glutenarmen/glutenfreien Ernährung. 
Vorteile
  • Reich an Eisen, Vitaminen (C, B, E), Silizium sowie Eisen.
  • Allgemein sehr verträglich
  • Verzehr von Hirse wirkt sich positiv auf die Darmflora aus und schützt den Magen vor Übersäuerung.  
  • Hoher Gehalt an Ballaststoffen, Eisen, Zink sowie Vitaminen (B1, B6)
  • Senken Blutzucker und Cholesterinspiegel.
  • Wirken Verstopfungen entgegen und machen lange satt. 
Nachteile
  • Roh enthält Hirse ein Enzym, das schädlich für den menschlichen Körper ist.
  • Darf nur gegart, gebacken oder geröstet verzehrt werden.  
  • Können eine Unverträglichkeit hervorrufen
  • Haferflocken sind lediglich glutenarm

Ist Hirse gesund?

Ja, Hirse ist sehr gesund und bereichert die tägliche Ernährung mit einem hohen Nährstoffgehalt, der vor allem für Vegetarier und Veganer eine gute pflanzliche Eiweißquelle darstellt. Zudem wirken sich zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe positiv auf Haare, Nägel, Gelenke und Knochen aus.

Eignet sich Hirse für eine Low-Carb Ernährung?

Aufgrund seines hohen Kohlenhydratanteils würde der Verzehr von Hirse in großen Mengen, die empfohlene Kohlenhydratzufuhr einer Low-Carb-Ernährung überschreiten. In sehr kleinen Mengen ist der Einsatz aber möglich.

Hirse oder Haferflocken Low-Carb Ernaehrung (1)

Die wichtigsten Infos zu Haferflocken

Haferflocken gelten als sehr gesundes Lebensmittel und liefern wichtige Nähr- und Mineralstoffe für das gesunde Wachstum von Haut, Nägeln sowie Haaren und stärken mit Vitamin B1 und B6 das Nervensystem und den Stoffwechsel. Zudem halten sie mit Ballaststoffen lange satt und regulieren den Blutzucker- und Cholesterinspiegel positiv.

Ist Hirse oder Haferflocken besser für Babys?

Beide eignen sich für die Zubereitung von Babykost. Während Hirse eindeutig mehr Eiweiß und Kohlenhydrate liefert, bereichern Haferflocken die Beikost mit wichtigem Fett und Eisen. Der Vitamingehalt ist bei beiden Sorten ungefähr gleich.

Wer hat mehr Eisen?

Beim Eisengehalt haben Haferflocken eindeutig die Nase vorn. Der Gehalt liegt hier bei 5,8 mg und bei Hirse bei 2,5 mg auf 100 g.

 


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