Tomaten richtig lagern: 10 Tipps für lange Haltbarkeit

Tomaten richtig lagern ist nicht besonders schwer. Aber man muss ein paar Dinge beachten, denn so kann man die Haltbarkeit deutlich verbessern. Tomaten gehören zu den Lieblingsfrüchten der Deutschen. Die Früchte enthalten viel Vitamin C und Carotinoide. Damit sie nicht zu schnell nachreifen, matschig werden oder gar verderben, gibt es einige Möglichkeiten dies zu verhindern.

<strong>Die wichtigsten Tipps auf einen Blick</strong>
  • Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, sie brauchen eine relative Wärme
  • Reife Tomaten luftig und schattig lagern
  • 12 – 16 Grad Celsius sind als Temperatur optimal; bei Rispentomaten 15 – 18 Grad Celsius
  • Eine relative 80 – 95%ige Luftfeuchtigkeit ist optimal
  • Raus aus der Plastikverpackung, dass kann Schimmel und Fäulnis verhindern
  • Unreife Tomaten nicht essen, sie enthalten giftiges Solanin

Wie Tomaten richtig lagern?

Tomaten mögen es kühl, schattig aber nicht zu warm. Bei einer zu großen Kälte, wie z. B. im Kühlschrank, verlieren sie ihr Aroma. In der Regel reifen Tomaten immer nach; sie strahlen ebenso wie Äpfel das Reifegas Ethylen aus. Daher sollte man sie getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten lagern. Wir haben hier die wichtigsten Fakten für die richtige Lagerung zusammengefasst:

  1. Tomaten immer aus der Plastiktüte nehmen; nie darin lagern
  2. Tomaten schattig lagern, außer Sie möchten diese nachreifen lassen
  3. Tomaten besser erst kurz vor dem Essen waschen
  4. Tomaten mit Schimmelbefall stets wegwerfen!
  5. Bei Schimmelbefall Flächen und Behälter mit Essig reinigen!
  6. Tomaten trocken und relativ kühl lagern
  7. Nutzen Sie geeignete Behälter zum Lagern um Druckstellen zu vermeiden
  8. Tomaten nie in den Kühlschrank geben; sie verlieren zu viele Aromamoleküle
  9. Bei optimaler Lagerung sind Tomaten bis zu 14 Tage haltbar
  10. Unreife Früchte kann man nachreifen lassen (in der Sonne oder aber in Zeitungspapier gewickelt an einem Ort mit einer Temperatur von 16 Grad)

Tomaten richtig lagern


Die besten Behälter zum Lagern von Tomaten

Tomaten richtig lagern heißt auch, sie weich zu lagern. Denn durch Druckstellen können Sie leicht verderben. Sie können ein weiches Küchentuch nehmen oder aber auch spezielle Behälter mit weichen Böden. Für den Transport von Tomaten, wie z.B. für den Verzehr im Büro gibt es ebenfalls eine große Auswahl an Behältern, welche speziell geformt sind, damit die Tomaten keinem unnötigen Druck ausgesetzt sind.


Richtige Tomaten Lagerung und Aufbewahrung: FAQ

Wir gehen nun auf wichtige Fragen zur Lagerung von Tomaten ein.

Richtige Tomaten Lagerung

Wie lange sind Tomaten haltbar?

Bei optimaler Lagerung sind frische Tomaten bis zu 2 Wochen haltbar und eingefrorene oder eingelegte Tomaten bis zu einem Jahr. Man kann Tomaten auch selbst trocknen, dann sind sie bis zu einem halben Jahr haltbar.

Tomaten einfrieren möglich?

Tomaten einzufrieren ist kein Problem. Das geht mit oder ohne Schale, in Würfel, Scheiben, als Püree oder sogar im Ganzen. Tomaten halten im Gefrierschrank bis zu einem Jahr. Allerdings kann man sie dann nicht mehr für Salate oder ähnliches nutzen. Aber für den Pizzabelag, Tomatensuppen oder Tomatenwürfel für Soßen eignen sie sich prima.

Tomaten selbst trocknen?

Tomaten können Sie selbst trocknen. Sie legen die Tomaten auf ein Gitter, streuen etwas Salz über die Tomaten und lassen sie 3 Tage in der Sonne trocknen. Das Wetter lässt dies in unseren Breitengraden aber leider zu oft nicht zu.

Dann greifen Sie zurück auf einen Dörrautomaten oder aber Ihren Backofen. Das kann unterschiedlich lange dauern, lesen Sie daher die Anweisungen des jeweiligen Herstellers und probieren Sie aus. Die Tomaten sollten bei niedriger Temperatur meist 50° innerhalb 8 – 10 Stunden trocknen. Beim Trocknen im Backofen verbrauchen Sie allerdings sehr viel Energie, da man hier die Backofentür auflassen muss.

Tomaten einlegen?

Tomaten können Sie in Öl oder in Essig einlegen. Einfach die Tomaten ca. 2 – 3 Minuten in kochendes Wasser geben. Danach auf einem Tuch abkühlen lassen und etwas trocken tupfen. Dann die Früchte in ein Glas geben und auffüllen mit Öl oder aber mit dem vorher hergestellten Essigsud (Bsp.: 400 ml Essig, 1 Zwiebel, Pfefferkörner, 200 g Zucker). Nach Belieben kann man Chili, Basilikum, Oregano oder andere Gewürze hinzugeben.

 

 

Alexander Wittmann
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