Kefir oder Buttermilch – welches Sauermilchprodukt ist besser?

Wer einen säuerlichen Geschmack oder ein leicht prickelndes Gefühl auf der Zunge liebt, liegt mit Kefir oder Buttermilch genau richtig. Beide Produkte punkten mit einem einzigartigen Geschmack und vielen positiven Eigenschaften auf unsere Gesundheit. Doch welches dieser beiden Sauermilchgetränke ist besser für unsere Ernährung geeignet und welches Produkt sollte man bevorzugen?

Kefir oder Buttermilch besseres Sauermilchprodukt

Was ist besser, Kefir oder Buttermilch?

Für ernährungsbewusste Menschen sind beide Produkte bekömmlich und empfehlenswert. Blickt man jedoch etwas tiefer, hat eines der Milchprodukte dennoch die Nase vorne.

Während Kefir mit weniger als 50 kcal auf 100 g punkten kann, liegt die Buttermilch, mit 35 kcal, doch etwas darunter. Ebenso punktet sie mit einem hohen Folsäure Wert und etwas weniger Cholesterin.

Wir Menschen sollten insbesondere auf unseren Cholesterinwert achten. Wer dies tut, sollte im Regal daher eher zur Buttermilch greifen.

Was ist besser für die Darmflora?

Die in den Getränken enthaltenen Bakterien, wirken unterstützend beim Aufbau der Darmflora, regulieren diese und helfen diese wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Da Laktose in der Buttermilch nicht vollständig abgebaut wird und somit auch in die tiefsten Teile des Darms gelangt, erhält sie die Darmgesundheit, indem sie gute Bakterien versorgt und krankheitsverursachende Bakterien eliminiert.

Kefir ist ebenso eine gute Wahl für Menschen mit empfindlichem Magen:

Die darin enthaltenen lebenden Milchsäurebakterien halten die Darmflora im Gleichgewicht. Da Kefir auch eine gute Wahl bei leichter Laktoseintoleranz sein kann, ist dieser im Rahmen einer empfindlicheren Darmflora besser verträglich.

Kefir oder Buttermilch bei Verstopfung, Sodbrennen und zum Abnehmen?

Verstopfung: Gesundheitsfördernde Milchsäurebakterien regulieren den Stuhl und helfen Verstopfungen auf einfache und natürliche Weise zu lösen.

Sodbrennen: Linderndes Gegenmittel bei brennendem Gefühl. Die Milchprodukte mildern den unangenehmen Schmerz und steuern diesem entgegen.

Zum Abnehmen: Beide Produkte sind Leichtgewichte, mit unter 100 kcal auf 100 g. Neben geringen Kalorien enthalten Sie auch gute Werte an Makro- & Mikronährstoffen, darunter etwa Folsäure oder Vitamin A sowie der bereits erwähnte geringe Cholesteringehalt der Buttermilch.

Was hat weniger Kalorien, Kefir oder Buttermilch?

Wieder einmal hat die Buttermilch die Nase vorne. Während Kefir auf einen Kaloriengehalt von 50 kcal auf 100 g kommt, schneidet die Buttermilch mit 35 kcal auf 100 g besser ab. Legt man also Wert auf die Anzahl der täglichen Kalorien, sollte man eher besser Buttermilch kaufen.

weniger Kalorien Kefir oder Buttermilch

Unterschied Kefir, Buttermilch & Ayran Kefir:

Kefir ist ein fermentierte Milchgetränk und punktet mit einem säuerlich-süßen Geschmack, der je nach Dauer der Gärung variiert. Basis hierfür sind Kefirknollen, ein Pilz der zuvor in Kuh-, Schaf-, oder Ziegenmilch gelegt wird. Mit fortschreitender Fermentation verdickt sich die Flüssigkeit und wird zu einem gewöhnlichen

Milchprodukt. Buttermilch: Buttermilch wird bei der Butterherstellung als Nebenprodukt gewonnen. Hierfür wird Rohmilch in einer Zentrifuge entrahmt und aus dem entstandenen Rahm anschließend Butter gemacht. Die verbleibende Flüssigkeit nennt sich Buttermilch.

Ayran: Das Mixgetränk aus Joghurt, Wasser und Salz wird auf Basis von Kuh- oder Schafmilch hergestellt. Verwendet wird für die Herstellung vollfetter Joghurt. Im Gegensatz zu Kefir enthält Ayran auch keinen Alkohol. Ebenso wie beim herkömmlichen Joghurt gibt es ihn neutral, aber auch in vielen süßen Geschmacksrichtungen.

Ist Kefir gesund für die Leber?

Ja, Kefir ist vorteilhaft für die Leber, da dieser den Grundumsatz verbessert, indem es die Speicherung ungenutzter Nahrungsenergie hemmt. Zur Prävention und Behandlung von nichtalkoholischer Fettlebererkrankungen kann dieser grundsätzlich im Speiseplan eingesetzt werden.

Ist Buttermilch probiotisch?

Aufgrund der im Produkt enthaltenen Milchsäure, ist Buttermilch als probiotisches Lebensmittel einzustufen. Diese Lebensmittel können nach Nahrungsaufnahme positive Wirkungen im Darm erzielen.

Zu welcher Tageszeit sollte man Kefir trinken?

Am besten sollte Kefir am morgen verzehrt werden. Er dient als stärkendes und langanhaltendes Frühstück und verbessert die Funktion unseres Nervensystems. Ein Tipp: Kefir, direkt nach dem Aufstehen, beugt Mundgeruch vor.

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Alexander Wittmann
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