Lasagne einfrieren: So geht’s richtig

In diesem Beitrag geht es darum, ob man Lasagne einfrieren kann und was es zu beachten gilt. Eine schmackhafte Lasagne selbst herzustellen, kann zur zeitaufwendigen Herausforderung werden. Nutzen Sie doch die Möglichkeit, in einem einzigen Arbeitsgang das beliebte Nudelgericht für zwei oder mehr Mahlzeiten zuzubereiten. Einfach die restlichen Portionen Lasagne einfrieren! Das ist problemlos möglich, sowohl im rohen als auch bereits gebackenen Zustand. Dennoch sollten Sie einige Punkte beachten, damit das Ergebnis nach dem Auftauen überzeugt.

<strong>Die wichtigsten Tipps auf einen Blick</strong>
  • Möglichst keine bereits einmal gefrorenen Zutaten verwenden.
  • Füllen Sie die Lasagne in ein Keramik- oder Glasgefäß, das sich zum Einfrieren eignet
    und gleichzeitig hitzebeständig ist.
  • Beschriften Sie die Behältnisse mit Datum des Einfrierens und dem Inhalt.
  • Lasagne bevorzugt schonend im Kühlschrank auftauen lassen.
  • Tiefgekühlt ist Lasagne ca. 3 Monate haltbar.

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Wie Lasagne einfrieren und auftauen?

Im Hinblick auf ein geplantes Einfrieren sollten Sie bereits bei der Zubereitung Ihrer Lasagne lediglich frische Zutaten verwenden. Gefrorene und aufgetaute Lebensmittel wie Pilze oder Hackfleisch bergen die Gefahr, dass Bakterien in die Lasagne gelangen. Auch der Geschmack könnte leiden. Nachfolgende Anleitung wird es Ihnen leichter machen, nach dem Auftauen ein Nudelgericht servieren zu können, das wie frisch zubereitet schmeckt.

Lasagne einfrieren

  1. Bereiten Sie die Lasagne für das Frosten bereits so vor, dass Sie Gefäße wählen, die gefrier- und hitzebeständig gleichzeitig sind. Dies hat den Vorteil, dass Sie das Nudelgericht in einer einzigen Form einfrieren und später backen oder aufwärmen können.
  2. Verwenden Sie gefrierfeste Kunststofffolie und umwickeln Sie die Lasagne inklusive Gefäß mehrmals, um eine möglichst luftdichte Verpackung zu erhalten. Aluminiumfolie ist hierfür nicht geeignet. Sie könnte sich negativ auf den Geschmack der Lasagne auswirken. Dieser Vorgang gilt für gebackene sowie rohe Varianten.
  3. Falls Sie eine große Menge Lasagne einfrieren möchten, portionieren Sie das Gericht einfach. Füllen Sie kleine Gefäße, die sich bei Bedarf dem Gefrierschrank entnehmen lassen.
  4. Beschriften Sie die Behältnisse mit Inhalt und Datum des Einfrierens. Haben Sie keine der handelsüblichen Etiketten zur Hand, erfüllt auch ein wasserfester Marker seinen Zweck.
  5. Bereits vor dem Tag des geplanten Verzehrs sollten Sie die gefrorene Lasagne über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Worin Lasagne einfrieren?

Im besten Fall haben Sie Keramikschalen oder Glasgefäße zur Verfügung. Diese müssen natürlich gefriergeeignet sein. Idealerweise auch hitzebeständig, um sich beim Backen oder Aufwärmen das Umfüllen zu sparen. Diese Behältnisse müssen dann mit einer Folie aus Kunststoff möglichst luftdicht umwickelt werden. Reste der Lasagne vom Mittagstisch lassen sich einfach in Gefrierdosen mit Deckel frosten.

Wie lange ist Lasagne tiefgekühlt haltbar?

Es spielt keine Rolle, mit welchen Zutaten Sie Ihre Lasagne zubereitet haben, tiefgefroren hält sie sich drei Monate lang. Innerhalb dieser Zeit sollte sie verzehrt werden.

Haltbarkeit von frischer Lasagne im Kühlschrank?

Bereits gebackene Lasagne sollte sofort nach dem Abkühlen in ein luftdicht zu verschließendes Gefäß gegeben werden. So vorbereitet hält sie sich im Kühlschrank noch drei bis fünf Tage. Um nicht gegarte Lasagne länger aufbewahren zu können, empfiehlt sich das sofortige Einfrieren nach der Herstellung.

Zubereitung von Lasagne nach dem Auftauen

Vor dem Backen ist darauf zu achten, dass die frische Lasagne komplett aufgetaut wurde. Dann lässt sie sich im vorgeheizten Ofen bei etwa 170 Grad optimal garen. Eine Backzeit von 50 Minuten ist üblich. Falls Sie eine dunklere Kruste mögen, verlängern Sie den Backvorgang einfach um 10 Minuten. Bereits gebackene und wieder aufgetaute Lasagne können Sie sowohl im Ofen als auch in der Mikrowelle erwärmen.

Zubereitung von Lasagne nach dem Auftauen (1)

Lasagne mit Bechamelsauce einfrieren

Natürlich können Sie auch Lasagne, die mit Bechamelsauce zubereitet wurde, einfrieren. Hier sind keine Besonderheiten zu beachten. Das Ergebnis nach dem Auftauen wird gleich gut ausfallen, wie bei allen anderen Lasagne-Rezepten auch.

Spinatlasagne einfrieren

Obwohl sich das gegenteilige Gerücht hartnäckig hält: Spinat darf durchaus aufgewärmt werden. Sie können daher unbedenklich auch Ihre Spinatlasagne einfrieren und später wieder erhitzen. Beachten sollten Sie dabei, dass diese Lasagne nicht zu lange bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden sollte. Frieren Sie das Nudelgericht so schnell wie möglich ein.

Alexander Wittmann
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