Rosenkohl ist ein Herbst- und Wintergemüse und daher nur zu diesen Jahreszeiten frisch erhältlich. Wer jedoch in Laufe des gesamten Jahres in seinen Genuss kommen möchte, kann Rosenkohl einfrieren.

Nützliche Tipps zum Einfrieren von Rosenkohl auf einen Blick
  • Eingefroren bleibt der Rosenkohl sechs Monate haltbar.
  • Vor dem Einfrieren sollte man ihn blanchieren.
  • Rohes Einfrieren erhöht die Gefahr der Keimbildung beim Auftauen.
  • Auf luftdichtes Verpacken ist zu achten.

Anleitung: Rosenkohl einfrieren und auftauen

Folgend wird erklärt, wie man Rosenkohl am besten einfriert, damit er lange frisch bleibt. Folgt man dieser Anleitung, hat man die Möglichkeit, Rosenkohl auch in den Monaten zu essen, in denen er nicht frisch zu kaufen ist. Seine Saison erstreckt sich auf die Monate September bis März, es spricht aber nichts dagegen, ihn auch im Sommer zu servieren.

  1. Zunächst ist Rosenkohl zu waschen, damit er von Schmutz und kleinen Tieren befreit ist.
  2. Es empfiehlt sich, Rosenkohl vor dem Einfrieren zu blanchieren. So tötet man Keime ab, die zwischen seinen einzelnen Blättern einen idealen Nährboden finden.
  3. Zum Blanchieren taucht man Rosenkohl für einige Sekunden in kochendes Salzwasser.
  4. Anschließend taucht man ihn sofort in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser. Durch diesen Vorgang behält er zudem seine grüne Färbung.
  5. Zum Einfrieren legt man den getrockneten Rosenkohl auf ein Tablett, welches in den Gefrierschrank passt.
  6. Das Tablett mit den einzelnen Exemplaren legt man für etwa zwei Stunden in den Gefrierschrank, anschließend verpackt man den Rosenkohl. Durch dieses Vorfrieren kleben die einzelnen Röschen nicht aneinander.
  7. Das Auftauen sollte bei Zimmertemperatur erfolgen. Rosenkohl sollte auf einem Handtuch ausgebreitet werden, damit sich das Kondenswasser verflüchtigen kann.

Rosenkohl einfrieren


Rosenkohl einfrieren in Frischhaltedosen, Gefrierbeuteln oder Folie?

Rosenkohl sollte möglichst luftdicht verpackt werden. Das Einwickeln in Folie ist nicht empfehlenswert, da viele einzelne Röschen einzupacken sind. Besser geeignet sind Frischhaltedosen oder Gefrierbeutel. Die Frischhaltedose sollte luftdicht zu verschließen sein. Friert man ihn in einem Gefrierbeutel ein, kann man vor dem Verschließen die restliche Luft aus dem Beutel drücken.

Wie lange ist Rosenkohl tiefgefroren haltbar?

Rosenkohl bleibt im Gefrierschrank für etwa sechs Monate haltbar. Mit dieser Zeitspanne ist es kein Problem, ihn vom Ende der Saison bis zum Start der nächsten Saison aufzubewahren. Man muss folglich nie auf seinen Genuss verzichten.

Haltbar machen durch Trocknen und Dörren möglich?

Zerlegt man die Röschen in ihre einzelnen Blätter, kann man diese im Backofen trocknen. Dazu breitet man die einzelnen Blätter auf einem Backblech aus und gibt sie in den Backofen. Bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius lässt man die Blätter schonend trocknen. Das Ergebnis ist eine gesunde und fettarme Alternative zu Kartoffelchips.

Wie lange ist Rosenkohl im Kühlschrank haltbar?

Im Kühlschrank kann man frischen Rosenkohl für etwa acht Tage aufbewahren. Dazu schlägt man ihn in ein Küchentuch oder ein Handtuch ein und lagert ihn im Gemüsefach.

Wichtiger Hinweis:

Er sollte nicht in Plastik verpackt werden, da Kondenswasser nicht entweichen kann.


So bereitet man Rosenkohl nach dem Auftauen zu

Der aufgetaute Rosenkohl sollte zeitnah verarbeitet werden. So minimiert sich das Risiko, dass Keime sich vermehren könnten. Rosenkohl kann gekocht werden, als Einlage einer Suppe dienen oder auch in der Pfanne angebraten werden. Es ist ebenfalls möglich, ihn zu überbacken. Alle Vorgänge werden analog der Zubereitung frischen Rosenkohls ausgeführt.

Rosenkohl nach dem Auftauen

Wie verhindert man die Entstehung von Kohlgeruch während des Kochvorgangs?

Während des Kochens entsteht immer ein typischer Kohlgeruch, der mehrere Stunden im Raum bleibt und viele Menschen davor abschreckt, Kohlarten zuzubereiten. Verhindern kann man diesen Geruch dadurch, dass man dem Kochwasser einen Schuss Essig oder Zitronensaft zufügt. Die Säure neutralisiert den Kohlduft, sodass nach kurzem Lüften das Raumklima wieder frei von Gerüchen ist.

Woran erkennt man, dass der Rosenkohl nicht mehr genießbar ist?

Rosenkohl besticht durch seine grüne Farbe. Färben sich die äußeren Blätter bereits gelb, kann man diese entfernen und den restlichen Rosenkohl weiterhin genießen. Färben sich manche Stellen schon bräunlich und erscheinen beim Anfassen weich, beginnt der Rosenkohl an diesen Stellen bereits zu faulen. Diese Exemplare sollten nicht mehr gegessen werden.

Alexander Wittmann