Salbei einfrieren: So geht’s richtig

In diesem Beitrag geht es darum, ob man Salbei einfrieren kann und was es zu beachten gilt. Innerhalb der gängigen Küchenkräuter steht Salbei weit oben auf der Beliebtheitsskala. Das besonders würzige Aroma des Krauts bereichert zahlreiche Gerichte. Um nicht nur im Sommer hiervon profitieren zu können, müssen Sie nur eins tun: Salbei einfrieren. Unter Berücksichtigung einiger Voraussetzungen gelingt Ihnen dies spielend. Einfrieren stellt in jedem Fall eine gute Alternative zum Trocknen der Salbeiblätter dar. Die im Salbei vorhandenen ätherischen Öle verlieren bei dieser Art der Haltbarmachung weniger von ihrer geschmacklichen Intensität.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
  • Bevorzugt junge Salbeiblätter oder frischen, zerkleinerten Salbei verwenden.
  • Ganze Blätter zunächst vorfrosten oder vor dem Einfrieren mit Öl bestreichen.
  • In luftdicht verschließbaren Dosen, Beuteln oder gerollt in Folie einfrieren.
  • Auftauen vor Verarbeitung ist meist nicht nötig.
  • Salbei ist tiefgekühlt ungefähr 12 Monate haltbar.

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Wie Salbei einfrieren und auftauen?

Sie haben mehrere Möglichkeiten, Salbei durch Einfrieren haltbar zu machen. Abhängig von der jeweiligen Methode gestalten sich die Vorbereitungen entsprechend unterschiedlich. Nachfolgend erfahren Sie, was Sie tun müssen, um das ganze Jahr über das aromatische Küchenkraut wie frisch verwenden zu können.

Salbei einfrieren

  1.  Ganze Salbeiblätter einfrieren: Breiten Sie die Blätter auf einem Küchenbrett oder einem Teller so aus, dass sie sich nicht berühren. Anschließend etwa zwei Stunden im Gefrierschrank vorfrosten. Jetzt können Sie den Salbei in geeignete Dosen umfüllen oder Gefrierbeutel nutzen.
  2. Und hier die erste Alternative: Platzieren Sie die ganzen Salbeiblätter auf einer gefriergeeigneten Kunststofffolie. Bestreichen Sie jedes einzelne Blatt mit einem Speiseöl. Rollen Sie die Folie zusammen und legen Sie diese in den Gefrierschrank. So können Sie ebenfalls bei Bedarf die einzelnen Salbeiblätter entnehmen.
  3. Die zweite Alternative: Zerkleinern Sie die Salbeiblätter, im Idealfall mit einem Wiegemesser, und füllen Sie sie diese in einen herkömmlichen Eiswürfelbehälter. Nicht bis direkt unter den Rand. Das letzte Drittel wird für Öl oder Wasser benötigt. Decken Sie das Behältnis mit Folie ab und lassen sie die Eiswürfel tiefkühlen. Anschließend in Gefrierbeutel geben.
  4. Kennzeichnen Sie die Beutel, Dosen oder Folien immer mit dem Datum des Einfrierens und dem Inhalt.
  5. Das Auftauen der Blätter oder Eiswürfel ist in vielen Fällen unnötig. Je nach Verwendungszweck können diese gefroren direkt in Top oder Pfanne gegeben werden.

Worin Salbei einfrieren?

Vorgefrostete Blätter lassen sich einfach in Gefrierdosen mit Deckel oder entsprechende Beutel umfüllen und so im Tiefkühlschrank lagern. Platzsparender sind natürlich Gefrierbeutel. Die bereits im Eisbehälter gefrorenen Würfel eignen sich ebenfalls, um entweder in verschließbaren Kunststoffdosen oder Gefrierbuteln in den Gefrierschrank zu stellen. Die mit Öl bepinselten Salbeiblätter bleiben in der Folienrolle.

Wie lange ist Salbei tiefgekühlt haltbar?

Je nachdem mit welcher Methode Sie Salbei einfrieren, differiert die Haltbarkeit des Küchenkrauts. So sind die mit zerkleinertem Salbei hergestellten Eiswürfel lediglich drei bis vier Wochen haltbar. Alle anderen Varianten können Sie tiefgekühlt bis zu zwölf Monate lang verwenden.

Haltbarkeit von frischem Salbei im Kühlschrank?

Frische Salbeiblätter können Sie ohne Probleme bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Die Temperatur sollte durchgehend bei vier Grad Celsius liegen.

Zubereitung von Salbei nach dem Auftauen

Die gefrorenen Salbeiblätter einfach gegen Ende des Kochvorgangs in Pfanne oder Topf geben. Eiswürfel können Sie bei kleiner Hitze auftauen und bekommen so eine aromatische Grundlage zum Braten leckerer Steaks und anderer Fleischgerichte. Oder stellen Sie einmal eine schmackhafte Salbeibutter her. Auch die können Sie durch Einfrieren haltbar machen.

Zubereitung von Salbei nach dem Auftauen (1)

Salbeibutter einfrieren

Mit 250 Gramm Butter und etwa 50 frischen Salbeiblättern lässt sich eine köstliche Salbeibutter zubereiten. Hierfür einfach die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen, die klein geschnittenen Blätter hinzugeben und leicht rösten. Sobald die Masse fest wird, eine Rolle formen und diese in Stücke schneiden. Danach kann die Salbeibutter direkt im Butterpapier eingefroren und bei Bedarf portionsweise entnommen werden.

Was kann man noch mit Salbei machen?

Gefrorener Salbei eignet sich meist nicht mehr zum Garnieren, lässt sich aber für viele Rezepte verwenden. In Italien wird Salbei gerne in Mehl gewälzt und frittiert. Bereichert jeden Antipasti-Teller! Auch gut: Spaghetti mit geschmolzener Butter und Salbei. Ein selbst hergestellter Salbeitee soll beruhigend in stressigen Situationen wirken. Sie sehen, es gibt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für den aromatischen Salbei.

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Alexander Wittmann
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