Schweinebraten würzen & verfeinern: Passende Gewürze

Beim Schweinebraten würzen und verfeinern sollte man gut aufpassen denn hier entscheidet sich der spätere Geschmack. Der klassische Schweinebraten, ist einer der Grundpfeiler der deutschen Küche. Besonders in Bayern gehört er zur traditionellen Hausmannskost und wird dort mit Biersoße, Krautsalat und Kartoffelknödeln serviert. Das klassische Rezept schlechthin zu finden, ist dabei gar nicht so einfach, da jede Region und sogar jede Familie, den Schweinsbraten unterschiedlich zubereitet.


Schweinebraten würzen: Diese Möglichkeiten gibt es

Sei es mit oder ohne Kruste, mit den verschiedensten Beilagen oder ganz unterschiedlichen Gewürzen. Trotzdem gibt es bei all den Varianten ein paar Grundlagen zu beachten und selbstverständlich gibt es einige Gewürze, die besonders zum Schweinebraten würzen und verfeinern geeignet sind.

Schweinebraten klassisch würzen

Wie bereits oben angeschnitten, gibt es die klassische Würzung so eigentlich nicht. Dennoch gibt es ein paar Gewürze, die immer wieder in Rezepten auftauchen und sich fest etabliert haben. Typisches Schweinebratengewürz sind natürlich Salz und Pfeffer, aber auch Kümmel, Nelken, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Paprika und Senf. Der Braten wird mit allen Gewürzen eingerieben, von allen Seiten angebraten und anschließend im Ofen für einige Zeit geschmort.

Der beim Schmoren entstandene Fleischsaft wird oft als Soßenbasis verwendet. Der Braten wird mit Knödeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpüree und Gemüsebeilagen wie Rotkraut, Sauerkraut und anderes Kohlgemüse seviert.

Schweinebraten wuerzen (1)

Variante 1: BBQ Syle

Hier wird zum Schweinebraten würzen sowohl ein würzig-scharfer Rub verwendet, als auch eine Flüssigmarinade, die aus einer Salzlake, Honig und Apfelsaft besteht. Die flüssige Marinade wird in den Braten injiziert, während die anderen Gewürze von außen aufgetragen werden.

Der so gewürzte Braten wird mehrere Stunden über Buchen- oder Hickoryholz geräuchert und abschließend gegrillt, um Röstaromen zu erzeugen. Das Bratenstück wird meist gezupft und dann als Pulled Pork bezeichnet. Dazu werden BBQ-Soßen, Grillkartoffeln oder auch Brioche gereicht.

Variante 2: Gewürze für Krustenbraten

Als Gewürz für Schweinebraten werden die gleichen Zutaten verwendet, wie in den klassischen Rezepten, mit dem Unterschied, dass ein Fleischstück mit Schwarte verwendet wird. Die Schwarte muss kreuzförmig eingeritzt werden, bevor sie gewürzt und mit etwas Öl bestrichen wird, damit sie beim Backen auch schön knusprig wird.


Passendes Schweinebraten-Gewürz und Zutaten

Nachfolgend listen wir geeignete Schweinebraten Gewürze auf. Da Geschmäcker unterschiedlich sind, kann hier jeder selbst etwas experimentieren und für sich die optimale Mischung herausfinden. Unsere Favoriten:

  • Salz, Pfeffer
  • Knoblauch
  • Senf
  • Kümmel
  • Nelken
  • Paprika
  • Kümmel
  • Zwiebeln
  • Tomaten
  • Rosmarin, Thymian
  • BBQ-Gewürze
  • Piment

Gibt es fertige Gewürzmischungen für Schweinebraten?

Wer sich an Pulled Pork versuchen möchte, findet bei Ankerkraut die perfekte Gewürzmischung zum Schweinebraten würzen. Diese pikante Zusammenstellung an Gewürzen kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus. Der Sternekoch Alfons Schuhbeck hingegen kreierte ein Gewürz für Schweinebraten, das alle notwendigen Zutaten zum Zubereiten eines klassischen, bayrischen Bratens enthält.


Warum verwendet man Senf zum Würzen?

Senf macht das Fleisch zarter und hält vor allem mageres Fleisch beim Garen saftig.

Bei welcher Temperatur und welchem Programm soll ich Braten garen?

Der Braten sollte die meiste Zeit bei etwa 160° geschmort werden. Erst kurz vor Ende der Garzeit wird die Temperatur auf 220° erhöht, um mehr Röstaromen zu entwickeln. Das alles passiert bei Ober-Unterhitze in einem Bräter.

Schweinebraten verfeinern (1)

Wie lange braucht der Braten beim Ofen?

Ein circa 800-1000 Gramm schweres Bratenstück braucht im Ofen so 90 bis 120 Minuten.

Gibt es beim Würzen etwas zu beachten?

Gewürze wie Pfeffer, Paprika, Curry, u.a. vertragen Hitze nicht gut und bilden Bitterstoffe oder verlieren Aroma. Den Braten also nur kurz anbraten und dann schmoren.

Welche Kerntemperatur muss der Braten haben?

Eine Kerntemperatur von 70° bis 85° ist ideal. Immer an der dicksten Stelle messen. Am besten kontrolliert man das mit einem Bratenthermometer.

Alexander Wittmann
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